Der ChatGPT Live Mode ist eine neue Assistenz-Funktion von OpenAI. Sie liest den Bildschirm in Echtzeit mit und begleitet Nutzer beim Arbeiten. Im YouTube-Video steuert der Kanal den ChatGPT Live Mode als sprechenden Co-Piloten durch Codex, Claude und den Browser. Der Auftritt zeigt, wie KI vom Werkzeug zum Begleiter wird.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
ChatGPT Live Mode: So verändert der Sprachassistent die Arbeit
Der ChatGPT Live Mode sitzt als verschiebbares Banner über jeder App. Er hört zu, während der Nutzer spricht. Auf Zuruf macht er einen Screenshot und erklärt, was er sieht. Im Video liest er einen Browser-Tab aus und fasst den Inhalt korrekt zusammen.
Der Assistent arbeitet parallel. Auf eine Aufgabe hin startet ein Deep Agent im Hintergrund. Innerhalb von Codex laufen dabei Subagenten, etwa für die Suche nach einem GitHub-Repository. Jeder Schritt bleibt auf dem Bildschirm sichtbar.
Auffällig ist die Zurückhaltung des Systems. Der Live Mode unterbricht nicht mehr pausenlos. Er transkribiert das ganze Gespräch, reagiert aber nur auf die letzte klare Anweisung. Für die Automatisierung im Alltag ist dieser Sprung bedeutend.
Eine Grenze bleibt vorerst. ChatGPT bedient den Bildschirm noch nicht selbst. Das Diktieren funktioniert dagegen schon. Im Video läuft parallel das Voice-Tool Voicely.de und schickt gesprochene Prompts direkt in Claude.
Teach Claude a Skill und der dynamische Claude-Code-System-Prompt
Mit Teach Claude a Skill lässt sich der Bildschirm aufnehmen. Claude filmt den Ablauf mit und baut daraus einen wiederkehrenden Skill. So wird ein Arbeitsablauf einmal dokumentiert und danach automatisiert.
Parallel ändert Anthropic die Technik hinter Claude Code. Das Unternehmen hat rund 80 Prozent des System-Prompts entfernt. Der alte Prompt umfasste etwa 150.000 Zeichen. Stärkere Modelle brauchen weniger Beispiele und weniger Verbote.
Stattdessen erhält das Modell Kontext statt starrer Regeln. Der System-Prompt ist heute dynamisch. Je nach Workspace speist Claude einzelne Bausteine gezielt ein. Das verbessert das Kontext-Management direkt.
Claude Code: Das versteckte Websuche-Limit von 200 Calls
Seit dieser Woche bremst eine neue Einstellung die Recherche. Claude Code erlaubt nur noch 200 Web-Searches pro Session. Die Änderung kam unangekündigt. Wer viel im Netz sucht, bemerkt den Unterschied sofort.
Der Weg zurück ist simpel. In den globalen Claude-Code-Einstellungen steht der Wert für maximale Web-Searches pro Session. Nutzer setzen ihn von 200 auf einen Wert wie 1500 hoch. Danach laufen die Tiefen-Recherchen wieder ohne Bremse.
Anthropic Economic Index: Welche Berufe KI am stärksten nutzen
Der Anthropic Economic Index zeigt, wer am intensivsten mit Claude arbeitet. Die Daten lassen sich als Konnektor in die Claude-Web-App einbinden. Danach beantwortet das Modell Fragen zum Arbeitsmarkt direkt.
Die Auswertung überrascht nur zum Teil. IT und Mathematik führen mit 23,8 Prozent. Danach folgen Kunst, Design und Medien. Auf Platz drei steht Bildung, auf Platz vier der Vertrieb.
Die Zahlen widerlegen ein altes Vorurteil. Kreative und verkaufsnahe Berufe meiden KI nicht, sie nutzen sie stark. Das deckt sich mit der Debatte um die Post-Labor Economy.
Claude Opus 5 gegen Fable 5: Benchmarks und Praxistest
Das neue Claude Opus 5 reiht sich neben Fable 5 in die Fünfer-Reihe von Anthropic ein. In den Benchmarks liegt es vorn. Den größten Sprung zeigt die ARC-AGI-3-Benchmark, die kaum zu manipulieren ist.
Der Praxistest lief über einen AI-Developer des Teams. Beide Modelle bauten eine PDF-Extraktions-App. Opus 5 war nach 5:38 Minuten fertig und kostete 22 Cent. Fable 5 brauchte 30:59 Minuten und kostete rund 40 Cent.
Bei der Detail-Genauigkeit lag Opus 5 klar vorn. Es übernahm die Formatierung sauber und bot mehr Steuerung beim Output. Fable 5 erkannte dafür alle Produkte vollständig. Einen genaueren Blick auf das Modell liefert die Analyse zu Claude Fable 5.
Neue KI-Modelle und 13 Geschäftsmodelle von Y Combinator
Google brachte Gemini 3.6 Flash und Gemini 3.5 Flash Light. Fürs Agentic Coding spielen beide kaum eine Rolle. Bei Voice-Agents und Conversational AI dagegen ist Gemini stark. Gemini 4 steht als neu trainiertes Modell schon bereit.
Bei den Bild-Modellen fordert Qwen Image 3 jetzt Nano Banana heraus. Auch Black Forest Labs legt mit dem Omni-Modell Flux 3 nach. Es deckt Bild, Video, Audio und Action Prediction ab und zielt damit auf Physical AI.
Zum Schluss nennt Y Combinator 13 Geschäftsmodelle. Der rote Faden lautet: KI dringt in die physische Welt vor. Dazu zählen KI-Tutoren, Multiplayer AI und selbst-wartende APIs. Für Team-Arbeit mit KI steht mit RelationFlow bereits eine europäische Lösung bereit.
Fazit: Der ChatGPT Live Mode zeigt die Zukunft der Arbeit
Der ChatGPT Live Mode liefert einen Blick nach vorn. KI wird vom Werkzeug zum ständigen Begleiter. Perfekt ist die Funktion noch nicht. Sie halluziniert und deutet Screenshots teils falsch. Für einen Test taugt sie dennoch.
Für deutsche Unternehmen bleibt ein Haken. Alle sichtbaren Inhalte fließen direkt in die USA. Für sensible Firmendaten ist das heikel. DSGVO-konforme Alternativen rücken damit stärker in den Fokus. Der ChatGPT Live Mode markiert so eher eine Richtung als ein fertiges Produkt.
Häufige Fragen
Was ist der ChatGPT Live Mode?
Der ChatGPT Live Mode ist eine Assistenz-Funktion von OpenAI. Sie liest den Bildschirm in Echtzeit mit und reagiert per Sprache. Der Assistent macht auf Zuruf Screenshots, erklärt Inhalte und startet parallele Deep Agents. Innerhalb von Codex laufen dabei Subagenten, etwa für die Suche nach einem GitHub-Repository. So begleitet die KI den Nutzer direkt bei der Arbeit am Rechner.
Wie hebe ich das Websuche-Limit in Claude Code an?
Claude Code begrenzt die Websuchen seit Kurzem auf 200 Calls pro Session. Diese Grenze kam unangekündigt über eine neue Einstellung. In den globalen Claude-Code-Einstellungen steht der Wert für maximale Web-Searches pro Session. Nutzer setzen ihn von 200 auf einen höheren Wert wie 1500. Danach führt Claude wieder deutlich mehr Recherchen pro Session aus.
Ist Claude Opus 5 besser als Fable 5?
In den Benchmarks liegt Claude Opus 5 vorn, besonders bei der schwer zu manipulierenden ARC-AGI-3-Benchmark. In einem PDF-Test war Opus 5 mit 5:38 Minuten schneller als Fable 5 mit 30:59 Minuten und kostete 22 statt 40 Cent. Bei Detail-Genauigkeit und Formatierung führte Opus 5. Fable 5 erkannte dafür alle Produkte vollständig. Fürs Agentic Coding bleibt GPT-5.6 eine günstige Alternative.
Welche Berufe nutzen KI laut Anthropic Economic Index am meisten?
Der Anthropic Economic Index misst, wer am intensivsten mit Claude arbeitet. IT und Mathematik führen mit 23,8 Prozent. Danach folgen Kunst, Design und Medien. Auf Platz drei steht Bildung, auf Platz vier der Vertrieb. Die Daten zeigen, dass auch kreative und verkaufsnahe Berufe stark auf KI setzen.
Ist der ChatGPT Live Mode für Unternehmen sicher?
Für den produktiven Einsatz in deutschen Unternehmen bleibt der ChatGPT Live Mode heikel. Alle sichtbaren Inhalte fließen direkt in die USA und werden dort verarbeitet. Für sensible Firmendaten ist das ein echtes Risiko. Die Funktion halluziniert zudem noch und deutet Screenshots teils falsch. Für einen Test eignet sie sich, für sensible Echtdaten noch nicht.









