Seedance 2.5 setzt den neuen Standard bei KI-Videos
Seedance 2.5 ist ein KI-Videomodell von ByteDance, das aus bis zu 50 Referenzen dreiminütige Clips erzeugt. Ein aktuelles KI-News-Video führt live auf der Plattform Dreamina vor, wie das Modell inzwischen arbeitet.
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Die Zahlen setzen ein Ausrufezeichen. Seedance 2.5 generiert bis zu 30 Sekunden pro Clip und liefert natives 4K. Der Long-Video-Modus fügt einzelne Szenen zu drei Minuten Länge zusammen. Dieser Modus arbeitet aktuell nur mit 480p oder 720p.
Der Preis bleibt die Kehrseite. Eine Sekunde kostet rund 32 Cent. Ein 20-Sekunden-Test mit 16 Referenzen verbrauchte 640 Credits und kostete knapp 6 Euro. Der Clip baute Charaktere, Objekte und Locations sauber in eine Szene ein.
Beobachter sehen im Referenz-Umfang den größten Sprung. 50 Bilder, Videos und Audios pro Generierung erlauben ganze Filmsets. Marken-Assets lassen sich damit über mehrere Szenen konsistent halten.
MiniMax H3 und FLUX 3 holen bei KI-Video auf
Zwei weitere Modelle drängen diese Woche nach. MiniMax H3 aus dem Hause Hailuo erzeugt 15 Sekunden am Stück inklusive Ton. Es akzeptiert bis zu 15 Referenzen, darunter neun Bilder, drei Videos und drei Audiodateien.
Das zweite Modell stammt aus Deutschland. FLUX 3 von Black Forest Labs vereint Bild, Video und Audio in denselben Gewichten. Videos laufen bis 20 Sekunden mit nativem Ton. Der Look wirkt nostalgisch, die Kameraführung sehr realistisch.
Seedance 2.5 führt beim Referenz-Umfang klar. Kling verarbeitet nur sieben Referenzbilder. MiniMax und FLUX schließen die Lücke jedoch schnell. Branchenkenner erwarten bald klare Unterschiede zwischen den Modellen.
Opus 5, GPT-5.6 Luna und der Preissturz bei KI-Modellen
Bei den Sprachmodellen bewegen sich vor allem die Preise. OpenAI senkt GPT-5.6 Luna um 80 Prozent. Eine Million Input-Token kostet nur noch 20 Cent. Das Modell liegt damit rund 17-mal günstiger als Opus 5 im Extra-High-Modus.
DeepSeek zieht mit Version 4 Flash nach. Das Modell reicht nah an Opus 4.8 heran und kostet etwa 28 Cent pro Million Input-Token. Die niedrigen Preise aus China erhöhen den Druck auf die westlichen Anbieter.
Ein Detail überrascht die Fachwelt. Opus 5 arbeitet im Medium-Modus besser als im Extra-High-Modus. Höhere Reasoning-Stufen führen zu Over-Engineering. Das Modell erledigt Zusatzaufgaben ohne Auftrag. Für die meisten Fälle genügt der Medium-Modus.
Auch Kimi K3 liegt jetzt als Open-Weights-Modell zum Download bereit. Der Eigenbetrieb bleibt teuer. Acht H200-Grafikkarten kosten zwischen 350.000 und 450.000 US-Dollar. Dienste wie CorporateLLM.de stellen Kimi K3 ohne eigene Hardware bereit. Wie sich Kimi K3 einordnet, zeigt eine frühere Analyse.
Buzz bringt das Slack-Prinzip in die Agenten-Teams
Autonome Modelle brauchen einen Ort für die Zusammenarbeit. Buzz von Jack Dorseys Firma Block liefert genau das. Die Open-Source-Plattform erinnert stark an Slack. Menschen und KI-Agenten teilen sich dieselben Channels und Threads.
Buzz bleibt unabhängig vom Modell und bindet Claude Code, Codex und weitere Harnesses an. Jeder Agent erhält ein Krypto-Schlüsselpaar. Über das Nostr-Protokoll signiert Buzz jedes Event. So bleibt nachvollziehbar, welcher Agent im Auftrag welches Menschen gehandelt hat.
Die Agenten arbeiten in eigenen Ordnern mit Kopien. Lokale Branches bleiben unangetastet. Ein ähnliches Prinzip verfolgt RelationFlow. Dort stehen fertige Agenten sofort bereit und lassen sich aus der Community laden.
Gemini Robotics 2 steuert den kompletten Humanoiden
Google DeepMind veröffentlicht Gemini Robotics 2. Dahinter stehen mehrere Robotic-Foundation-Modelle. Ein Vision-Language-Action-Modell steuert erstmals den ganzen Humanoiden. Beine, Rumpf, Arme und Hände laufen über ein einziges KI-Modell.
Besonders stark wirkt die On-Device-Variante. Gemini Robotics On-Device 2 läuft lokal auf dem Roboter. Es passt sich in wenigen Stunden an neue Roboter-Körper an. Dafür genügen weniger als 200 Beispiele pro Form.
Der Kanal Everlast Robotics startet nächste Woche Mittwoch mit dem ersten Video aus China. Dort bewegt sich bei humanoiden Robotern gerade mindestens so viel wie bei den Open-Weights-Modellen.
Open Weights, Anthropic und die EU-Realität
Der Streit um Open Weights eskaliert. Jensen Huang plädiert in seinem ersten Tweet für offene Modelle und amerikanische Führung. Nvidia, Microsoft, Meta, Google und später OpenAI schließen sich an. Nur Anthropic unterschreibt nicht.
Offene Modelle erhöhen laut den Unterzeichnern Sicherheit, Transparenz und Souveränität. Sie fordern kein Verbot, sondern rechtliche Mittel gegen Distillation. Anthropic bestreitet einen Verbots-Wunsch, kritisiert Open Weights aber weiter.
Parallel ruft die EU den ersten AI-Kontinent aus. 30 Milliarden Euro fließen in AI-Gigafactories, davon 10 Milliarden aus dem EU-Haushalt. Das US-Projekt Stargate investiert allein 500 Milliarden Dollar. Diese Lücke bremst europäische Firmen spürbar.
In Deutschland setzt die Bundesnetzagentur den AI Act um. Ein KI-Service-Desk und ein Online-Risikotool sollen Innovation beschleunigen. Weniger Rechenleistung plus mehr Bürokratie bleibt jedoch ein Widerspruch für jeden Standort.
Fazit: Seedance 2.5 zeigt das Tempo der KI-Woche
Seedance 2.5 hebt KI-Video auf ein neues Niveau. 50 Referenzen und drei Minuten Länge verschieben die Grenze des Machbaren. MiniMax H3 und FLUX 3 sorgen für echten Wettbewerb.
Bei den Modellen zählt jetzt Effizienz. GPT-5.6 Luna und Opus 5 im Medium-Modus senken Kosten und Rechenzeit. Buzz und RelationFlow zeigen, wie Agenten-Teams strukturiert zusammenarbeiten. Der Markt beschleunigt sich weiter.
Häufige Fragen
Was ist Seedance 2.5?
Seedance 2.5 ist das aktuelle KI-Videomodell von ByteDance. Es erzeugt aus bis zu 50 multimodalen Referenzen kurze Clips. Im Long-Video-Modus fügt es bis zu drei Minuten zusammen. Einzelne Clips laufen bis 30 Sekunden in nativem 4K. Verfügbar ist das Modell global über die Plattform Dreamina. Damit rückt konsistentes KI-Bewegtbild näher an den Praxiseinsatz.
Wie viele Referenzen unterstützt Seedance 2.5?
Seedance 2.5 verarbeitet bis zu 50 Referenzen in einer einzigen Generierung. Erlaubt sind Bilder, Videos und Audiodateien im Mix. Damit lässt sich ein komplettes Filmset mit Charakteren, Outfits, Objekten und Locations vorgeben. Im Live-Test landeten 16 Referenzen sauber im fertigen Clip. Konkurrenzmodelle wie Kling verarbeiten nur sieben Referenzbilder.
Warum ist GPT-5.6 Luna so viel günstiger geworden?
OpenAI hat den Preis für GPT-5.6 Luna um 80 Prozent gesenkt. Eine Million Input-Token kostet jetzt 20 Cent, eine Million Output-Token rund 1,20 Euro. Der Grund liegt in der gestiegenen Effizienz der Modelle. Für viele Aufgaben arbeitet Luna etwa 17-mal günstiger als Opus 5 im Extra-High-Modus. Das senkt die Kosten besonders bei Subagenten.
Was ist Buzz von Block?
Buzz ist eine quelloffene Gruppenchat-Plattform von Jack Dorseys Firma Block. Menschen und KI-Agenten arbeiten dort in gemeinsamen Channels, ähnlich wie in Slack. Buzz bleibt unabhängig vom Modell und bindet Claude Code oder Codex an. Jeder Agent erhält ein Krypto-Schlüsselpaar. Über das Nostr-Protokoll signiert Buzz jedes Event. So bleibt jede Aktion nachvollziehbar.
Was kann Gemini Robotics 2?
Gemini Robotics 2 ist eine Familie von Robotic-Foundation-Modellen von Google DeepMind. Ein Vision-Language-Action-Modell steuert erstmals den kompletten Humanoiden mit einem einzigen KI-Modell. Die On-Device-Variante läuft lokal auf dem Roboter. Sie passt sich in wenigen Stunden an neue Roboter-Körper an und benötigt dafür weniger als 200 Beispiele.









